Die Frau in Schwarz: Imperial Theater lässt gruseln

Man darf gespannt sein. Die Story des jungen Anwalts Arthur Kipps wird seit 30 Jahren ununterbrochen am Londoner Westend im St Martin’s Theatre aufgeführt. Die Story aus dem Buch von Susan Hill fesselt die Anhänger der Gänsehaut auf der Insel. Frank Thannhäuser geht das Thema nun in Hamburg an.

The woman in black

Wolfgang Riehm in einer Szene der "Frau in Schwarz" in der Inszenierung von Frank Thannhäuser im Imperial Theater Hamburg. (#2)

Wolfgang Riehm in einer Szene der „Frau in Schwarz“ in der Inszenierung von Frank Thannhäuser im Imperial Theater Hamburg. (#2)

Das Bühnenstück aus dem Jahr 1987 wurde zuerst von Stephen Mallatratt inszeniert. Schon damals setzte das Bühnenstück auf dem Buch „The woman in black“ von Susan Hill auf.

Bemerkenswert ist, dass das gesamte Stück von zwei Schauspielern performt wird. Die Uraufführung fand im Stephen Joseph Theatre in Scarborough statt.

Erst zwei Jahre später – im Jahr 1989 – wurde das Stück in Londons West End aufgeführt… und ist seit dem nicht mehr von dieser Bühne zu bekommen. Damit ist es das am längsten laufende Nicht-Musical-Stück im West End nach The Mousetrap von Agatha Christie.

Frank Thannhäuser: Die Frau in Schwarz

Frank Thannhäuser schickt die Frau in Schwarz auf Deutschlands Krimibühne in Hamburg. Ganz neu ist die Sache nicht, denn schon im Jahr 2002 hatte die Frau in Schwarz ihr Debüt. Der Erfolg damals war allerdings hinreißend und veranlasste Frank Thannhäuser, fortan nur noch Krimistücke aufzuführen. Eh bien, er machte damit das Imperial Theater zur größten Krimibühne Deutschlands, sagt er. Die Phalanx der Erfolge ist lange.

Patrick Michel in einer Szene der "Frau in Schwarz" in der Inszenierung von Frank Thannhäuser im Imperial Theater Hamburg. (#1)

Patrick Michel in einer Szene der „Frau in Schwarz“ in der Inszenierung von Frank Thannhäuser im Imperial Theater Hamburg. (#1)

  1. „Todesfalle“ (2003) von Ira Levin
  2. „Die Mausefalle“ (2003) von Agatha Christie
  3. „Arsen und Spitzenhäubchen“ (2003) von Joseph Kesselring
  4. „Das indische Tuch“ (2004) von Edgar Wallace
  5. „Der Rächer“ (2004) von Edgar Wallace
  6. „Der Hexer“ (2005) von Edgar Wallace
  7. „Der Unheimliche“ (2006) von Edgar Wallace
  8. „Der grüne Bogenschütze“ (2007) von Edgar Wallace
  9. „Der schwarze Abt“ (2008) von Edgar Wallace
  10. „Der Engel des Schreckens“ (2009) von Edgar Wallace
  11. „Die seltsame Gräfin“ (2010) von Edgar Wallace
  12. „Der unheimliche Mönch“ (2011) von Edgar Wallace
  13. „Die toten Augen von London“ (2013) von Edgar Wallace
  14. „Der Zinker“ (2015) von Edgar Wallace

Eine gewisse Bewunderung von Edgar Wallace darf man Frank Thannhäuser wohl unterstellen und dann auch einen mit viel Herzblut erarbeitete Aufführung erwarten. Die Premiere am Dienstag, den 4. Oktober 2016 um 20 Uhr sollte man also nicht versäumen.

Besetzung

  • Arthur Kipps: Wolfgang Riehm
  • Junger Schauspieler: Patrick Michel

Für alle Nicht-Hamburger hier die Adresse:
Imperial Theater
Reeperbahn 5
20359 Hamburg

Telefon: 040 / 313114
www.imperial-theater.de


Bildnachweis: © Titelbild + #1 + #2 delovska.de

Share.

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Leave A Reply