Sitzplan der Staatsoper Stuttgart: Das sind die besten Plätze

Geben Sie in der Suchmaschine die Begriffe „Sitzplan Staatsoper Stuttgart“ ein und Sie werden mit einer tollen Übersicht belohnt. Diese zeigt, wo die besten und auch die teuersten Plätze liegen.

Sitzplan Staatsoper Stuttgart: Das sind die besten Plätze

Es gab in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Umfragen zu den besten Plätzen in der Stuttgarter Staatsoper. Gefragt wurden diejenigen, die es wissen müssen: regelmäßige Besucher, Kartenverkäufer und Mitarbeiter des Opernhauses. Sie konnten berichten, dass die besten Plätze sich im Parkett befinden, hier in Reihe 5. Die Plätze 131 und 132 zeigen sich hier als beste Variante und garantieren einen hervorragenden Hörgenuss.

In die Bewertung flossen verschiedene Aspekte mit ein. So ging es um die Sicht auf die Bühne auf der einen Seite, vor allem aber um die Akustik auf der anderen Seite. Leider gehören diese Plätze auch zur Preisgruppe 1, bei denen die Veranstaltungen in Kategorie A 65 Euro kosten. Dies lässt sich je nach Kategorie steigern und geht bis I. Dort fallen bereits 139 Euro für ein Ticket an.

Ebenso teuer sind die Plätze auf den Sperrsitzen Mitte und in den Logen. Die wohl schlechtesten Plätze befinden sich im dritten Rang und dort ganz oben. Sichtbarkeit und Akustik lassen zu wünschen übrig. Dafür sind die Karten hier günstig und kosten in jeder Veranstaltungskategorie nur acht Euro. Ob dies allerdings ein wirkliches Opernerlebnis zulässt, sei einmal dahingestellt.
Vor dem Buchen sollten Sie sich die Sitzplätze und Logen in der Übersicht anschauen. Dank farblicher Markierungen ist es kein Problem, die besten Sitze zu finden und sich auch preislich in den neun Gruppen zu orientieren.

Wichtig: Die angegebenen Preise gelten immer für Erwachsene und beinhalten keine Ermäßigungen. Sie sollten zudem nicht nur nach dem Sitzplan Staatsoper Stuttgart schauen, sondern auch die Nachfrage im Auge behalten: Wird das Haus nicht ausverkauft, sind die Plätze oftmals günstiger zu bekommen, das dann allerdings erst kurz vor dem Termin der Veranstaltung.

Video: OPER STUTTGART – Opernhaus des Jahres – Innen + Außen – Inside + outside

Sitzplan Staatsoper Stuttgart: Sind teure Plätze immer gut?

Angesichts der Einteilung in Preisgruppen und Veranstaltungskategorien sowie der Empfehlungen zu den besten Plätzen nach dem Sitzplan Staatsoper Stuttgart kann der Eindruck entstehen, dass teure Karten gute Plätze garantieren würden. Dem ist freilich nicht so und auch ein teurer Platz kann ein schlechter sein. Sie bekommen mit den hochpreisigen Karten nicht zwingend eine gute Sicht!

Es lohnt sich daher, sich als Neuling unter erfahrenen Opernbesuchern umzuhören und so einiges über die verschiedenen Häuser herauszufinden. Wichtig: Auch die eigenen Vorlieben hängen davon ab, welche Plätze denn wirklich die besten sind und so sollten Sie auch diesen Aspekt mit einbeziehen, ehe Sie sich nach einer Fremdbewertung für die angeblich besten Plätze entscheiden.

Unter anderem hängt die Qualität der Sitzplätze von den folgenden Punkten ab:

  • nach hinten ansteigendes Parkett sorgt für einen guten Blick auf die Bühne
  • ebenerdiges Parkett lässt Sie in den hinteren Reihen schlecht sehen, vor allem, wenn der Vordermann groß ist
  • von der Loge aus ist die Sicht ungehindert
  • die Ränge bieten eine ungehinderte Sicht
  • in Loge und Rang sitzen Sie weit von der Bühne entfernt
  • Seitenloge bietet schlechtere Sicht auf die Bühne
  • Loge und Ränge sind preislich ebenso in verschiedene Kategorien unterteilt wie das Parkett
  • wer zwischendurch aufstehen muss, sitzt im Parkett zwischen all den Besuchern schlechter
  • eigenes Empfinden zu Akustik und Sicht ist oft unterschiedlich

Die ersten Parkettreihen sind auch nach dem Sitzplatz Staatsoper Stuttgart teuer. Ein Besuch in der Oper wird somit zum kostspieligen Ereignis! Dafür eignen sich Karten in diesen Reihen aber wunderbar, wenn Sie ein tolles Geschenk für jemanden suchen. Allerdings sollten Sie die Plätze nie zu weit vorn wählen, denn wenn die Bühne eher hoch ist, bedeutet das ein ewiges nach oben Starren für den Operngast.

Hier droht die Genickstarre! Außerdem bekommen Sie von vorn nur schwer einen Überblick über das gesamte Geschehen auf der Bühne, dazu ist die Akustik oft nicht eben die beste. Anders sieht es aus, wenn das Theater eigens für ein Musical gebaut worden ist, dann wurden verschiedene Aspekte berücksichtigt und die Akustik ist generell sehr gut. Oder Sie suchen ein Theater auf, in dem der neue 3D-Klang integriert ist: Zumindest akustisch gesehen ist es dort völlig unerheblich, wo Sie sitzen.

Video: Jossi Wieler – Intendant der Oper Stuttgart

Sitzplan Staatsoper Stuttgart: Platz am Gang wählen?

Wenn Sie sich durch Mitmenschen rasch eingeengt fühlen, kann ein Platz am Gang die bessere Wahl sein. Auch in der Loge oder in den ersten beiden Rängen müssen Sie sich nur mit wenigen Mithörern auseinandersetzen. Sitzen Sie jedoch mittendrin, sind überall Menschen und so mancher bekommt hier ein wenig Platzangst. Dies lässt die angepriesenen Sitze 131 und 132 nach dem Sitzplan Staatsoper Stuttgart zumindest unter dem Aspekt der Nähe zu den anderen Zuhörern eher weniger attraktiv erscheinen.

Wichtig ist zudem, ob Sie sich möglichst viel Beinfreiheit wünschen. Im Parkett ist diese naturgemäß kaum gegeben, daher kommt doch eher der Platz am Gang infrage.

Der Platz am Gang mag zwar auf der einen Seite angenehm sein, wenn Sie zumindest nur einseitig mit fremden Menschen konfrontiert werden möchten. Doch wenn Sie zeitig vor Ort und die übrigen Plätze noch leer sind, müssen Sie damit rechnen, dass ständig andere Gäste an Ihnen vorbei wollen. Zumindest Ihre Beine bekommen genügend Bewegung, weil Sie diese ständig nach links oder rechts bewegen müssen, um die Gäste vorbeizulassen. Tipp: Suchen Sie Ihren Platz relativ spät auf, dann sitzen die meisten Menschen schon auf ihren Plätzen und müssen nicht mehr an Ihnen vorbei. In der Pause stehen Sie dann zuerst auf.

Stuttgart geht hier mit gutem Beispiel voran, denn längst nicht alle Opernhäuser oder Theater in Deutschland bieten einen virtuelle Sitzplan als Orientierung an. (#01)

Stuttgart geht hier mit gutem Beispiel voran, denn längst nicht alle Opernhäuser oder Theater in Deutschland bieten einen virtuelle Sitzplan als Orientierung an. (#01)

Sitzplan Staatsoper Stuttgart: Erst einmal anschauen

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung in der Stuttgarter Oper interessieren und noch nicht wissen, welcher Platz der beste sein könnte, schauen Sie sich den Sitzplan Staatsoper Stuttgart doch erst einmal im Internet an. Hier bekommen Sie einen genauen Überblick über die einzelnen Preisgruppen und Plätze. Dazu sind die Preise für die einzelnen Veranstaltungskategorien gegeben, sodass Sie auch diese in die Auswahl mit einbeziehen können.

Stuttgart geht hier mit gutem Beispiel voran, denn längst nicht alle Opernhäuser oder Theater in Deutschland bieten einen virtuelle Sitzplan als Orientierung an. Dort lernen Sie nur durch Erfahrung und wissen beim nächsten Besuch, ob Sie den vorigen Platz wieder buchen wollen oder es doch lieber auf einem anderen versuchen sollten. Eine Einschränkung hat der virtuelle Sitzplan aber: Sie sehen hier nicht, wie gut die Sicht auf die Bühne ist. Es handelt sich eben nur um einen Platz und nicht um eine 3D-Darstellung mit Rundumsicht.

Bei der Buchung der Tickets sollten Sie nach dem Motto handeln: So früh wie möglich! Sobald Sie wissen, in welche Veranstaltung Sie gehen wollen, sollten Sie die Tickets reservieren. In diesem Zuge sehen Sie auch auf dem Sitzplan, welche Plätze überhaupt noch verfügbar sind und können entsprechend buchen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie bereits sehen können, welche Plätze besonders gefragt sind.

In der Hoffnung, dass es sich hier um Buchende handelt, die bereits in der Staatsoper Stuttgart waren und wissen, wo es sich am besten genießen lässt, können Sie die Plätze direkt daneben buchen. So profitieren Sie von der Erfahrung der anderen, spielen aber ein bisschen mit Ihrem Glück.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Mikhail Markovskiy -#01: _Simon Dannhauer

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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