Weihnachten: Sketch, den das Leben schreibt

Weihnachten: Sketch ansehen oder aufführen kann lustig sein und auch ein wenig nachdenklich stimmen. Vor allem dann, wenn es sich um einen Sketch handelt, der wie aus dem Leben gegriffen scheint. Auf der Weihnachtsfeier mit der Familie können so Themen angesprochen werden, die einen vielleicht schon etwas länger bewegen, dabei aber schwierig zu besprechen sind. Als Weihnachtsmann verborgen macht es sogar noch richtig Spaß.

Weihnachten: Sketch für die ganze Familie

Ruhe, die doch keine Ruhe ist, eine Familienfeier, bei der es irgendwie immer Ärger gibt oder die Geschenke, die dafür sorgen, dass man sich über die liebe Verwandtschaft ärgert – es gibt viele Gründe, warum Weihnachten doch nicht so wird, wie man es sich vorstellt. Umso besser, wenn man es dann mit Humor nehmen kann. Die Sketche rund um die Weihnachtszeit helfen dabei, genau das zu tun. Gemeinsam ansehen oder doch lieber selbst nachspielen? Für viele Sketche sind nur wenige Utensilien notwendig, sie können schnell und einfach umgesetzt werden. Ein paar Ideen folgen jetzt:

  1. Weihnachten-Sketch: „Weihnachten“

    Die Wünsche zu Weihnachten können ganz unterschiedlich ausfallen. Schön ist es, wenn sich die Kinder wünschen, dass man vor allem Zeit zusammen verbringt. In diesem Sketch zeigt sich, dass Papa alles ist, aber nicht wirklich einfühlsam. Und während der Sohn des Hauses noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk ist, liest die Schwester eine lange Liste vor und fordert alles, was darauf zu finden ist.

    Als dann Weihnachten ist und der Weihnachtsmann vor der Tür steht, kommt die Frage auf, wer denn nun was für ein Geschenk bekommt. Während der Bruder also vor einem leeren Gabentisch sitzt, kann sich die Tochter über alle Geschenke von der Liste freuen.

    Der Sketch selbst ist kein klassischer Weihnachten Sketch. Vielmehr ist es eine moderne Version, die zeigt, dass Konsum an Weihnachten eine wichtige Rolle spielt. Doch muss das wirklich sein? Und was passiert, wenn man sich plötzlich doch alles wünschen kann?

  2. Weihnachten-Sketch: „Weihnachten bei Hoppenstedts“

    Loriot darf zu Weihnachten nicht fehlen. Der Sketch „Weihnachten bei Hoppenstedts“ bringt immer wieder zu lachen. Der Besuch in einem Geschäft wird zu einem echten Chaos. Auf der Suche nach einem Geschenk, wird ein alter Mann gefragt, was sein Enkelkind denn ist. Ist es ein Mädchen oder ein Junge?

    Er weiß es nicht und möchte darüber auch nicht sprechen. Also werden ihm verschiedene Geschenke gezeigt, die passen können. Der Bau von einem Atomwerk? Wäre das was? Weiter geht es zum Heiligen Abend. Die Geschenke werden ausgepackt. Aber bereiten sie auch alle wirklich Freude? Vor allem das Atomkraftwerk?

  3. Weihnachten-Sketch: „Ich will hier nur sitzen“

    Zugegeben, ein richtiger Weihnachten Sketch ist dieses Stück von Loriot nicht und dennoch passt es gut in die besinnliche Zeit. Grund dafür ist, dass der Mann in diesem Sketch einfach nur sitzen möchte. Gerade in der Weihnachtszeit ist Zeit dafür, sich einfach einmal treiben zu lassen. Ärgerlich ist es dann nur, wenn man diese Zeit nicht genießen kann, weil jemand der Meinung ist, dass man nicht einfach nur sitzen kann.

    Auch dieser Sketch ist ein Klassiker und zeigt deutlich, dass es bei vielen Menschen ähnlich läuft. Gerade das Zusammenspiel zwischen Männern und Frauen ist hier im Fokus.

  4. Weihnachten-Sketch: „Rentnerehepaar“

    Auch dieser Sketch greift das Verhältnis zwischen Männern und Frauen und vor allem zwischen älteren Ehepaaren. Wenn man bereits viele Jahre miteinander verheiratet ist, dann hat man schon viele Weihnachten miteinander erlebt.

    Das Problem dabei ist, dass diese nicht immer nur positiv waren. Beim Einpacken der Geschenke redet hier vor allem die Frau, während der Mann die Tirade über sich ergehen lässt. Was sie jedoch zu sagen hat, ist einfach nur witzig.

  5. Weihnachten-Sketch: „Weihnachten mit Herbert und Schnipsi“

    Es gibt einige Sketche für Weihnachten mit Herbert und Schnipsi. Dieser hier ist amüsant und unterhaltsam und greift das Thema „Geschenke“ auf. Wenn die Familie zusammensitzt und sich darüber unterhält, was man sich so zu Weihnachten schenkt, kommt auch gerne einmal die Frage auf, ob die Geschenke eigentlich das sind, was man sich wünscht.

    Witzig ist dabei, dass dieses Thema bei vielen Familien in der Luft hängt und immer wieder für Unmut sorgt. Aus dem Leben gegriffen sind also die Gespräche oder der Wunsch über die Gespräche, ob der Konsum an Weihnachten wirklich das ist, was sich alle wünschen.


Bildnachweis: © shutterstock Tatiana Bobkova

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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