Wiederaufnahme von Die Mausefalle mit Terminen bis Dezember 2026

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Die Wiederaufnahme der Kriminalkomödie „Die Mausefalle“ verbindet am 23. Oktober 2026 einen traditionsreichen Theatertext mit einem konkreten Angebot in Annaberg-Buchholz. Verantwortlich ist die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH. Das Eduard-von-Winterstein-Theater wird zum Schauplatz eines Kammerspiels, dessen Figuren einander beobachten und verdächtigen. Die Inszenierung arbeitet mit acht Darstellern und einer klaren Terminplanung. Unterschiedliche Preisstufen berücksichtigen Sitzplatzkategorien sowie definierte Ermäßigungen für berechtigte Besucher. Weitere Vorstellungen folgen im November und Dezember des Jahres.

Im abgeschlossenen Gästehaus bleibt der Täter lange allen unbekannt

Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von sieben Personen, die wegen eines Sturms in Monkswell Manor eingeschlossen ist. Der fehlende Kontakt zur Außenwelt verstärkt die Wirkung des späteren Mordfalls. Jeder Gast besitzt Kenntnisse, Erinnerungen oder Geheimnisse, die für die Aufklärung relevant sein könnten. Gleichzeitig bleiben seine Absichten unklar. Die Inszenierung der Handlung nutzt kurze Bemerkungen, auffällige Reaktionen und unerwartete Enthüllungen, um den Verdacht zu verteilen und die Lösung bis zuletzt zurückzuhalten.

Die Mausefalle inszeniert Misstrauen hinter höflichen gesellschaftlichen Fassaden konsequent

Das Stück folgt einer Erzählweise, bei der jede Begegnung Zweifel erzeugt. Statt eindeutiger Charakterzeichnungen zeigt die Handlung Personen, die Teile ihrer Vergangenheit zurückhalten oder ihre Absichten nur indirekt erkennen lassen. Die wechselnden Verdächtigungen strukturieren den Verlauf und geben dem Publikum wiederholt Anlass, Hinweise neu zu gewichten. Humorvolle Elemente lockern die düstere Lage, ohne den kriminalistischen Kern abzuschwächen. So bleibt die Frage nach Täter, Motiv und Zusammenhang bis zur Enthüllung zentral.

Die Mausefalle verbindet Londoner Rekordgeschichte mit Annaberger Wiederaufnahme

Die Mausefalle (Foto: Dirk Rueckschloss-pixore photography)

Die Mausefalle (Foto: Dirk Rueckschloss-pixore photography)

Als internationaler Dauererfolg nimmt Die Mausefalle innerhalb der Theaterlandschaft eine besondere Stellung ein. Die Londoner Produktion läuft seit dem 25. November 1952 im West End täglich. Ihre einzige längere Unterbrechung ergab sich durch die COVID-19-Pandemie und dauerte ungefähr ein Jahr. Die außergewöhnliche Kontinuität sichert dem Stück die Bezeichnung als längste ununterbrochene Theateraufführung der Welt. In Annaberg-Buchholz wird der bekannte Stoff erneut für das lokale Publikum auf die Bühne gezeigt.

Ausstattung macht Sturm, Isolation und Geheimnisse auf Bühne sichtbar

Für die Wiederaufnahme entwickelt Jan Holtappels eine Inszenierung, deren Atmosphäre wesentlich von Raum und Kostüm bestimmt wird. Martin Scherm gestaltet das Bühnenbild, Brigitte Golbs verantwortet die Bekleidung der Figuren. Das Bühnenkonzept zeigt ein Haus, das gegen den Sturm abschirmt und zugleich alle Anwesenden einschließt. Diese räumliche Konstellation lässt keine Distanz zu und steigert den Druck innerhalb der Gruppe. Während sich neue Informationen ergeben, verstärken Ausstattung und Spielort Angst und Verdacht.

Udo Prucha übernimmt die Rolle des geheimnisvollen Mr Paravicini

Die Inszenierung setzt auf ein achtköpfiges Schauspielensemble für die Bewohner und Besucher von Monkswell Manor. Annalena Oswald verkörpert Mollie Ralston, Ferdinand Nowitzky Giles Ralston. Leopold Peter ist Christopher Wren, Gisa Kümmerling Mrs Boyle und Marvin Thiede Major Metcalf. Marie-Louise von Gottberg spielt Miss Casewell. Die Rolle des Mr Paravicini übernimmt Udo Prucha. Jakob Kajetan Hofbauer erscheint als Detective Sergeant Trotter, der im Verlauf des Stücks die Aufklärung des Mordfalls übernimmt.

Letzte Jahresvorstellung beginnt am 30. Dezember um 19.30 Uhr

Für die Wiederaufnahme sind vier konkrete Aufführungstermine veröffentlicht worden. Den Anfang macht Freitag, 23. Oktober 2026, mit Beginn um 19.30 Uhr im Eduard-von-Winterstein-Theater, Buchholzer Str. 67, 09456 Annaberg-Buchholz. Es schließen sich Sonntag, 15. November, um 18.00 Uhr, Freitag, 11. Dezember, um 19.30 Uhr, und Mittwoch, 30. Dezember, um 19.30 Uhr, an. Die spätere Novembervorstellung beginnt abweichend von den übrigen Terminen bereits am frühen Abend und erweitert damit das Terminangebot spürbar.

Sozialpassinhaber zahlen je Platzgruppe acht, vierzehn oder sechzehn Euro

Besucher können zwischen drei Preisniveaus wählen, die an die jeweilige Platzgruppe gebunden sind. Der reguläre Tarif beträgt 22,00, 19,00 oder 13,00 Euro. Mit einer Berechtigung als Ruheständler, schwerbehinderter Besucher, Arbeitsloser oder Inhaber der Sächsischen Ehrenamtskarte sinkt der Preis auf 20,00, 18,00 oder 9,50 Euro. Für Schüler, Auszubildende, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Inhaber von Sozialpass und Familienpass gelten Tarife von 16,00, 14,00 und 8,00 Euro. Alle Beträge beziehen sich auf dieselbe Sitzplatzstaffelung.

Besucher bestellen Theaterkarten telefonisch, per E-Mail oder über Internet

Das Servicebüro am Markt 9 in 09456 Annaberg-Buchholz ist die örtliche Vorverkaufsstelle der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH. Von Montag bis Freitag können Kunden dort zwischen 10.00 und 17.00 Uhr Karten erwerben. Neben dem persönlichen Besuch stehen mehrere Fernzugänge bereit: Telefonische Bestellungen sind unter 03733 1407-131 möglich, E-Mail-Anfragen gehen an service@erzgebirgische.theater. Der Onlineverkauf erfolgt über www.erzgebirgische.theater. Nicht im Vorverkauf erworbene Karten können, bei vorhandener Kapazität, an der Abendkasse auch gekauft werden.

Das Theaterangebot vereint einen prominenten Titel der Kriminalliteratur mit einer örtlich und zeitlich konkret definierten Aufführungsreihe. Die Handlung lebt von der Begrenzung auf ein Gästehaus, in dem jede Figur unter Verdacht geraten kann. Diese Anlage unterstützt eine dichte Atmosphäre und klare Spannungsentwicklung. Die Besetzung mit acht Darstellern bildet die Rollen ab. Mehrere Termine bis Jahresende und Preisnachlässe für berechtigte Besucher schaffen nachvollziehbare Rahmenbedingungen für den Besuch der Vorstellungen vor Ort.

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