Die Neuaufführung wirkt als starke Gesellschaftsanalyse, in der Wozzecks Leid als Metapher für Ausgrenzung und Armut dient. Stefan Herheims Regiekonzept verwandelt die Bühne in einen sozialen Mikrokosmos, in dem Machtmissbrauch, Verzweiflung und psychischer Druck spürbar werden. Die Darsteller agieren authentisch, Bo Skovhus und Sarah Ferede transportieren menschliche Tragödien eindringlich. Cornel Frey und Corby Welch setzen akzentuierte Gegenpole. Musikalisch setzt das Orchester unter Roland Kluttig deutliche Kontraste und erzeugt nachhaltige Wirkung.
Die Komische Oper Berlin hat mit dem Operndolmu? ein innovatives Konzept entwickelt, um das Musiktheater noch näher an die Menschen…
Theaterenthusiasten und literarische Liebhaber haben mit der Bühnenadaption von Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ die einzigartige Möglichkeit, den berühmten…
Das Theaterstück „Reineke Fuchs“ erzählt die Geschichte eines skrupellosen Gesetzesbrechers, der es trotz seiner Verbrechen immer wieder schafft, der Strafe…

