Die Neuaufführung wirkt als starke Gesellschaftsanalyse, in der Wozzecks Leid als Metapher für Ausgrenzung und Armut dient. Stefan Herheims Regiekonzept verwandelt die Bühne in einen sozialen Mikrokosmos, in dem Machtmissbrauch, Verzweiflung und psychischer Druck spürbar werden. Die Darsteller agieren authentisch, Bo Skovhus und Sarah Ferede transportieren menschliche Tragödien eindringlich. Cornel Frey und Corby Welch setzen akzentuierte Gegenpole. Musikalisch setzt das Orchester unter Roland Kluttig deutliche Kontraste und erzeugt nachhaltige Wirkung.
Von April bis September bietet Görlitz im Dreiländereck ein umfassendes Festivalprogramm. Historische Plätze dienen als Theater-, Konzert- und Kunsträume. Messiaens…
Der Auftritt von Sylvain Rifflet am Sonntag, 17. Mai um 20:00 Uhr im Grillo-Theater Essen kombiniert stilübergreifende Arrangements, O-Ton-Samples und…
Bei der deutschsprachigen Erstaufführung von ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT im Stage Operettenhaus fungiert Peter Urban in der Tonpostproduktion als verdeckte…

