Die Neuaufführung wirkt als starke Gesellschaftsanalyse, in der Wozzecks Leid als Metapher für Ausgrenzung und Armut dient. Stefan Herheims Regiekonzept verwandelt die Bühne in einen sozialen Mikrokosmos, in dem Machtmissbrauch, Verzweiflung und psychischer Druck spürbar werden. Die Darsteller agieren authentisch, Bo Skovhus und Sarah Ferede transportieren menschliche Tragödien eindringlich. Cornel Frey und Corby Welch setzen akzentuierte Gegenpole. Musikalisch setzt das Orchester unter Roland Kluttig deutliche Kontraste und erzeugt nachhaltige Wirkung.
Die feierliche Segnung der Karnevalsorden im Aachener Dom und im Kölner Dom gilt als spirituelles Fundament der Session und unterstreicht…
Inspiriert von Leonard Bernsteins Unterricht entdeckte Mark Mast 1987 seine Begabung als Dirigent. Heute verantwortet er die Bayerische Philharmonie und…
Von April bis September bietet Görlitz im Dreiländereck ein umfassendes Festivalprogramm. Historische Plätze dienen als Theater-, Konzert- und Kunsträume. Messiaens…

