getnext: Das steckt wirklich dahinter

Aktuell fordern zahlreiche deutsche Musiker eine faire Verteilung von Erlösen, die aus dem Musikstreaming erzielt werden. Die Plattform „getnext“ knüpft an diese Forderung an und hilft Künstlern bei einer gerechten Verbreitung und Vergütung ihrer Inhalte.

Namhafte Künstler der deutschen Musikindustrie wie Herbert Grönemeyer, Sarah Connor, Helene Fischer, Andreas Bourani und Peter Maffay haben sich aktuell zu einer Initiative zusammengeschlossen und fordern mit „fair share“ eine gerechtere Verteilung von Erlösen aus Streamingdiensten wie Spotify, Deezer, Amazon und Co. Das derzeitige Modell bevorteile vor allem bekannte und am meisten gespielte Künstler und lasse für kleinere Künstler proportional weniger übrig, so die Initiative. Vor diesem Hintergrund ist die Fan-Plattform getnext (www.getnext.to) entstanden.

Auch getnext will ein "fair share" herstellen – nämlich eine gerechte Verteilung von Erlösen und Inhalten zwischen Fans und ihren Stars. ( Foto: Shutterstock-FooTToo )

Auch getnext will ein „fair share“ herstellen – nämlich eine gerechte Verteilung von Erlösen und Inhalten zwischen Fans und ihren Stars. ( Foto: Shutterstock-FooTToo )

getnext für faires Miteinander zwischen Künstler und Fan

Auch getnext will ein „fair share“ herstellen – nämlich eine gerechte Verteilung von Erlösen und Inhalten zwischen Fans und ihren Stars. Auf der Plattform können Künstler ihren Fans ihre eigenen Inhalte direkt zum einmaligen Kauf oder als Abo anbieten. Anders als bei Streamingdiensten sind die Regeln klar und transparent: 85 Prozent der dort erzielten Umsätze gehen an die Künstler, dabei verbleiben alle Rechte an Inhalten und Kontakten bei ihnen. Zudem gibt es keine Werbung und kein Nutzer-Tracking.

Die Plattform ist ein Projekt der Fans & Fortune GmbH und wurde im Sommer 2019 von Jochen Schuster, ehemals General Manager bei Island Universal Music, und Marlon Werkhausen in Berlin gestartet. Mit ihrem beruflichen Background wissen die Betreiber, dass sich Künstler im Zuge der Digitalisierung heute vielen Herausforderungen stellen müssen: „Das größte Kapital von Künstlern sind die Konsumenten, die Fans. Digitale Modelle, wie Streamingangebote und Social Media, erleichtern den Zugang zu einfach konsumierbaren Inhalten ins Grenzenlose.“

Video: Musik-Empfehlungen bei Streamingdiensten | Shift

Nachwuchskünstler haben es bei Streamingdiensten schwer

Allerdings findet dort eine ungerechte Verteilung der Erlöse statt, die nicht nachhaltig und nicht im Interesse der Fans ist. Denn viele Abonnenten von Streamingdiensten gehen davon aus, dass sie für die Musik zahlen, die sie hören. Die Praxis sieht allerdings anders aus. Die Abo-Gebühren werden über einen Schlüssel verteilt, von dem vor allem bekannte Künstler profitieren.

Nachwuchskünstler, Komponisten, Songschreiber und weniger bekannte Musiker haben bei Streamingdiensten kaum eine Chance Geld zu verdienen. „Im Musikgeschäft fehlt es an einem etablierten Angebot, bei dem der Fan bewusst Inhalte direkt bei seinem Künstler konsumieren kann. Dafür haben wir die Fan-Plattform getnext gegründet,” so Schuster und Werkhausen.

getnext versteht sich als „Direct to Fans“-Plattform. Die Künstler betreiben ihr eigenes Profil und können Inhalte direkt ihren Fans und Follower anbieten. Die Preise werden dabei vom Künstler selbst festgelegt. Zu den Inhalten, die auf getnext zu finden sind, gehören unter anderem Medien wie Musik, Filme, Texte bis hin zu Live-Streams, aber auch Early-Access zu Tickets oder Gästelistenplätze. Die Seite enthält keine Werbung oder externe Tracking-Technologien. So kommen Fans in den Genuss, werbefreie Inhalte aus erster Hand zu erhalten, während die Künstler direkt und linear vergütet werden.

Über getnext

getnext ist eine Fan-Plattform, auf der Künstler und Stars direkt für Inhalte bezahlt werden. Künstler betreiben im eigenen Namen Profile und veröffentlichen dort kostenlose oder zahlungspflichtige Inhalte als sogenannte Rewards: im Abonnement, als einmalige Zahlung oder gegen freiwillige Zahlungen.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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