5 Weihnachtssketche

Weihnachtssketche kennt ihr doch alle, oder? Wir sehen sie Jahr für Jahr in den Wochen vorm Fest. Sie kommen per WhatsApp herein oder auch per E-Mail. Funny sind sie – manchmal jedenfalls und diese 5 hier ganz besonders. Wir haben hier für euch die Top 5 der besonders schrägen Exemplare der Weihnachtssketche zusammengetragen.

Weihnachtssketche: die besten gibt es hier

Wo soll man anfangen? Es gibt so viele. In unserer Redaktion haben wir uns Zeit genommen und unsere ganze Sammlung beäugt. Die Wahl ist uns nicht leicht gefallen, aber nachdem wir schließlich alle vorhandenen Lebkuchen aufgefuttert hatten, mussten wir eine Entscheidung treffen. Hier sind sie, unsere Winner-Weihnachtssketche.

#1 der Weihnachtssketche: Herbert & Schnipsi

Wer kennt Herbert & Schnipsi von Kanal Fatal noch? Das Komödiantenehepaar Claudia Schlenger und Hanns Meilhamer hat sich in diesem Weihnachtssketch mächtig ins Zeug gelegt. „Links im Eck hob i’s doch ganz groß markiert. Des muast du doch seng“ – so hört man Hanns Meilhamer alias Herbert unterm Tisch herumkrauchen. Neben ihm kauert Schnipsi – ebenfalls unterm Tisch. Wunderbare Szenen aus einem sehr deutschen Wohnzimmer.

Und wenn der Zweig des Weihnachtsbaums vor den Fernseher ragt und den Blick auf den Western versperrt? Dann kennt Herbert nichts! Er zeigt Einsatz und zückt die Heckenschere, rückt dem störenden Ast zu Leibe. Für seine Schnipsi ist ihm keine Anstrengung zu groß. Erkennen wir uns in diesem Weihnachtssketch wieder?

 

#2 der Weihnachtssketche: Der Weihnachtsmann

„Eine Verkehrsampel in Lila“ – das ist der Geschenkwunsch, den der Weihnachtsmann telefonisch entgegen nehmen muss. In diesem Weihnachtssketch ist ebenfalls ein bayrischer Master of Desaster aktiv. Der Weihnachtmann versucht, die gute Stube zu tapezieren. Doch hoch droben auf der Leiter muss er feststellen, dass er die Tapete auf dem Tisch hat liegen gelassen. Und seine beiden Damen „Liesbett“ und „Christel“ wollen auch nach lautstarkem Rufen partout nicht auf de Bildfläche erscheinen.

„Wenn ma’s amal braucha kannt'“ knottert der Weihnachtsmann in seinen Rauschebart. Warum sind Weihnachtssketche eigentlich so oft bayrisch gefärbt? Das ist schwer zu sagen, wenn ich ehrlich sein soll. Aber was feststeht ist, dass der bayrische Dialekt dem Sketch einen warmherzigen Ton verleiht.

 

#3 der Weihnachtssketche: Eine ganz normale Familie

Klischee oder Realität? Alles, was man so in einer ganz normalen Familie zu Weihnachten erleben darf, findet sich im dritten unserer Weihnachtssketche. Da gibt es das ganz normale Weihnachtsessen, die ganz normale Stimmung – ein wenig angespannt, wie man es eben manchmal so hat.

Ja, und man hat auch ein wenig Konfliktstoff. Da wären zum Beispiel ein paar Tabuthemen. Über den „Lothar“ zum Beispiel wird nicht gesprochen – sollte man denken. Auch Rudolph ist tabu, er hat Prostatakrebs und kann nicht zum Thema werden. Wenn die Sprache dann doch darauf kommt, wird es schon mal ruhig – und kurz darauf ungemütlich „Der hat doch immer was“. Kennt ihr das? Wunderbar. Bei ganz normalem Kartoffelsalat und alkoholfreiem Wein ist der festlichen Stimmung keine Grenze gesetzt.

 

#4 der Weihnachtssketche: Grit Boettcher & Rudi Carrell mit „Verabredung an Weihnachten“

Erinnert ihr euch noch Grit Boettcher und Rudi Carrell? Aus dem Jahr 1973 stammt die Nummer 4 unserer Weihnachtssketche. Die beiden haben das prickelnde Thema „Verabredung an Weihnachten“. Die Story hinter diesem Sketch ist ebenso simpel wie verwicklungsreich.

Zwei Singles möchten an Weihnachten nicht alleine sein. Sie suchen ein Eheanbahnungsinstitut auf, um einen Menschen zu finden, mit dem sie Weihnachten feiern können. Das Institut bringt die beiden zusammen. Sie planen, ihr erstes Date (den Begiff kannte man damals noch nicht…) an Weihnachten zu haben.

Alles fein? Könnte man meinen, wenn da nicht noch eine Kitzekleinigkeit wäre. Die Dame trägt eine Brille – er übrigens auch. Natürlich möchte sie beim ersten Date so vorteilhaft wie möglich aussehen – und verzichtet auf die Brille. Und schon sind einige lustige Szenen vorprogrammiert.

 

#5 der Weihnachtssketche: Das Lichtschwert im Kugelschreiber

Was so aus einer spontanen Weihnachtslaune am Heiligabend um 23:00 Uhr entstehen kann, zeigt der fünfte unserer Weihnachtssketche. Drei Freunde haben beschlossen, einen Weihnachtssketch zu drehen und das haben sie verdammt gut hinbekommen. Es ist auch wieder ein bayrischer Weihnachtssketch, der sich da eingeschlichen hat. Hobbyfilmer sind es, die sich da versuchen. Man merkt es, werden doch ein paar Specialeffects eingesetzt.

Man zeigt den Freunden, was man so von der Freundin als Weihnachtsgeschenk bekommen hat. Der erste legt einen Kugelschreiber auf den Tisch. Begeisterung macht sich breit. Doch dann sagt er „Der ko wos!“ (zu Deutsch: „Der kann was“). Er aktiviert den Kugelschreiber – und siehe da, er mutiert zum Lichtschwert.

Mehr wollen wir aber jetzt nicht verraten. Einfach mal reinschauen!


Bildnachweis: © shutterstock – Titelbild Volodymyr Tverdokhlib

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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